
Hallo hier bin ich! |
Was bietet heute die Küche? |
Gianna orientiert sich stark am Verhalten der anderen Rudelmitglieder. Schnell hat sie begriffen das keiner zu kurz kommt, für jeden auch am Tisch ein Häppchen zu erhaschen ist. Das wird Freunde der Futtermittelindustrie auf die Palme bringen. Selbst schuld.
Am Tisch warten alle Hunde geduldig bis wir mit dem Essen fertig sind, keiner kommt auf die Idee aufdringlich zu betteln. Die Stimmung am Tisch ist dabei völlig ruhig und gelassen. Es gibt nicht ein knurren, kein meckern untereinander. Ein jeder weiß das er/sie etwas bekommt.
Und nach dem Frühstück geht es erst richtig los...
Lust auf ein Spielchen?! |
Ja immer...
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Ich ergebe mich... |
Lecker Kuvasz!! |
Spiel fördert das Erlernen sozialer Strukturen und vertieft die Beziehungen der Hunde untereinander. Analoges Verhalten zu Menschenkindern. Einen graduellen Unterschied gibt es dabei nicht. Spiel ist lernen, hat immer einen ernsten Hintergrund wenngleich dies nicht immer augenscheinlich wahrgenommen wird.
Im Spiel werden Grenzen abgesteckt, Körper und Geist werden gefordert. Wer bei letzterem lächelt folgendes Zitat:
Der schwedische Arzt Axel Munthe hat die Klugheit von Hunden einmal kundig beschrieben: "Es gibt auch dumme Hunde, obwohl der Prozentsatz weit geringer ist als beim Menschen." Wie intelligent Hunde wirklich sind, zeigen neue wissenschaftliche Studien. "Der Hund schneidet in vielen Lerntests besser ab als Schimpansen oder Gorillas und entwickelt vor allem exzellente Kommunikationstalente", heißt es in einem Beitrag des Magazins "Gehirn & Geist" zu diesem Thema.
Was uns lächeln lässt, denn wenn die Vermutung stimmt, dass
wir aus irgendeinem Zweig irgendwelcher Affen stammen sollten, sind wir
Zweibeiner eigentlich etwas dümmer als der Hund! Das lässt aufhorchen und dazu
veranlassen unsere beschränkten Fähigkeiten einer Überprüfung zu
unterziehen.

Hi Asko wie ist die Stimmung? |
Sag mal Asko... |
...bekomme ich Deinen Ball?? |
Biiiiittteeee!!! |
Lass mich endlich in Ruhe! Du bekommst ihn nicht! |
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Gianna ist ein Sturkopf wie er im Buche steht. Dreist, vorwitzig und natürlich immer unschuldig. Bella und Sina gebieten ihr Einhalt. Bei den Rüden hat sie desöfteren mehr Chancen. Dem viel zu gutmütigen Flash klaut sie mehr als oft das Leckerchen. Doch wehe wenn Gianna ihre romantischen Phasen bekommt. Sie schmust, kann unglaublich lieb sein. Sie ist ja schließlich ein gaaaanz liebes Kuvaszmädchen. Wir wissen das unter ihrem Fell ein ganz durchtriebenes Luder steckt.
Ihr, wenn sie nicht gerade wieder im Sand wühlt, schneeweißes Fell hat uns nicht dazu veranlasst sie zu unterschätzen. Gianna, Du bist erkannt!
![]() Und dabei bin ich so was von unschuldig! |

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Erst einmal entspannen... |
was liegt an?? |
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Ich bin zuständig für die Bewachung, klar! |
Gianna hängt sehr an Bella. Sie ist ihr großes Vorbild. Und obschon Gianna es immer wieder schafft uns zu ärgern, ist sie insgesamt eine wirklich Liebe. Nur halt ein bisserl verrückt im Kopf.

2007... vier Jahre ist sie nun alt unsere "kleine" weiße Hexe. Weiterhin beste Freundin von Bella, weiterhin Bewacherin des Grundstücks. Wobei sie hierbei mehr aus Sorge als aus einem Selbstbewusstsein heraus agiert. Sie ist ansonsten ein Paradebeispiel für Sturheit, andersherum ein Sensibelchen par Excellenze. Sie lehrt uns das der Hund - analog zum Menschen - ein Umfeld benötigt in dem er sich absolut sicher und verstanden fühlt.
Dazu braucht es keine Methoden deren es in Vielzahl gibt, sondern einfach nur Verständnis, Einfühlungsvermögen und halt Wissen um den Hund selbst. Letzteres nicht nach Schema F sondern genau auf das Individuum ausgerichtet. Ohne Geklicker, ohne getouchtes Tellington und was weiß ich was so in den letzten Jahren so an "neuen" Erfindungen auf den Markt kam und noch kommen wird.
Es gibt nun einmal keine Methode da der Hund keine Kaffeemaschine mit irgendwelchen Knöpfen, eingebauten Programmen ist. Es ist meine Meinung wenn ich sage das ich z.B. das Klickern für eine armselige Form der Konditionierung halte. Eine Reduzierung des Hundes auf via Knopfdruck "Programme" abzuspulen, die Unfähigkeit des Halters wirklich ernsthaft das Verhalten seines Hundes kennen zu lernen. Die Frage gleichsam im Raum ob dieser dazu überhaupt befähigt ist.
![]() Ich bin so wie ich bin... |
![]() unglaublich lieb...
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![]() Und wer das glaubt ist selbst schuld!
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![]() schuldlos an allem was ich so anstelle... |
![]() dabei zumeist weiß wie Schnee.. |
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Summa summarum= Selbst mit vier Jahren ist Gianna immer noch nicht gescheit geworden, kein angepasstes Mitglied. Und= Gott sei Dank!!!

2010. Gianna ist sieben. Geradezu jung zwischen Flash, Asko, Efendi, Bella. Aktuell hat sie gerade die letzte OP wegen einer immer wieder auftretenden Haarbalggeschwulst hinter sich.
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Gianna orientiert sich stark an mir. Nach außen immer mutig, doch wehe wenn. Sie kann bedrohlich wirken, doch im Grunde rutscht ihr derweil das Herz in die Hose. Allerdings ist gerne bereit die Angst zu vergessen, wenn Herrchen dabei ist. Nein, sie schützt nicht mich, sondern fühlt sich durch mich beschützt. So mancher Hundehalter der glaubt das sein Hund ihn verteidigt, wird manchmal bemerken, das dieser Mut aus Angst bzw. Unsicherheit geboren wurde. Kann! Muss aber nicht!
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Was hör ich da erstaunt? Mein Herz ist groß, mein Mut ist klein. Wie es ist, so soll es auch sein |
Dem Rudelleben angepasst oft irgendwo im Haus oder im Auslauf ruhend. Abends ausgestreckt auf dem wahrlich großen Sofa. Da sie selbst nicht gerade ein Winzling ist hat das auch nichts zu sagen. Oft genug muss man sich dazwischen quetschen.
![]() Alles gelogen! |
![]() Ob auf der Couch, ob im Bett... sie braucht Platz! |
